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Harm-Uwe Weber zu Gast im Ortsverein Großefehn

02. Februar 2011 0 Kommentare

Mehr als zwei Stunden stand Harm-Uwe Weber, Auricher Landratskandidat für die Wahlen am 11. September, rund 40 Mitgliedern der SPD-Ortsvereine Großefehn und Wiesmoor Rede und Antwort. Inhaltlich ging es dabei im „Landhaus Feyen“ in Mittegroßefehn um alles, was Kommunalpolitik ausmacht: Von der allgemeinen Daseinsvorsorge einer Kommune, über die Müllabfuhr und den Streudienst reichte die bunte Palette der lebhaften Diskussion, moderiert von Friede Schoone, Vorsitzender der SPD in Großefehn und Ortsbürgermeister von Ostgroßefehn.

„Wir machen heute den Anstoß. In 220 Tagen sind Kommunalwahlen“, schwor Friede Schoone die Genossen auf die Abstimmungen ein. Dann werden der Landrat, der Kreistag, die Stadt- und Gemeindräte und Ortsräte neu gewählt. „Dann müssen wir gut aufgestellt sein“, so Schoone.
Harm-Uwe Weber stellte zunächst seinen beruflichen Werdegang dar. Nur wenige der Kinder seines Geburtsjahrganges 1958 besuchten in den 60-er Jahren ein Gymnasium. „Das hat sich jetzt geändert. Im Landkreis Aurich halten wir eine vorbildliche Schulstruktur vor“, so Weber, der aus Warsingsfehn (Landkreis Leer) stammt. Nach dem Jura-Studium in Freiburg und Münster verschlug es Weber nach bestandenem Examen (mit Prädikat) nach Oldenburg zur damaligen Bezirksregierung. Von hier aus führte sein Weg zum Landkreis Aurich, wo er seit 1993 als Kreisdirektor und Sozialdezernent wirkte. Derzeit ist Harm-Uwe Weber Erster Kreisrat und allgemeiner Vertreter des Landkrates Walter Theuerkauf. „Ich kenne den Landkreis Aurich in- und auswendig“, so der Kandidat.
In der munteren Diskussion ging es um die Rolle der EWE, der allgemein ein schlechtes Image ausgestellt wurde. Der Abfallwirtschaft des Landkreises sei von externen Experten ein dickes Lob erteilt worden, so Weber. Zur Diskussion um die geplanten Hähnchenmastställe – auch in Großefehn ist so ein Stall in der Planung – haben die Kommunen wenig zu sagen. „Hier ist der Bund gefordert“, so Weber. Wichtige Punkte kommender Jahre sind für Weber der Schuldenabbau, das Problem des demografischen Wandels, der sich abzeichnende Ärztemangel sowie die Kreisstraßen und Radwege.
 


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